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Anton,
ist ein sehr lieber und temperamentvoller
Rüde. Der gerne und gut hört, bei der Ausbildung ist er "fast" immer
voller Aufmerksamkeit und Freude dabei.
Er lernt schnell, ich habe
den Eindruck besonders, wenn er einen Sinn darin sieht. Bei unserer
Hundetrainerin zu der wir seit September 2003 gehen, habe besonders
ich viel gelernt.
Auch nach nun fast einem Jahr schleichen sich bei
mir immer wieder kleine Fehler bei der Erziehung von Anton ein.
Darum finde ich den Namen der Hundeschule
www.mensch-hund-schule.de eine sehr gute Wahl.
Als Beholung werden Leckerlis gegeben,
die Anton zwar annimmt, aber oft gleich wieder fallen lässt.
Er
freut sich mehr über mein freudiges und überschwängliches Lob.
Anton liebt alle Tiere. Wenn wir im Wald Pferd
und Reiter treffen würde er am liebsten mit dem Pferd schmusen. Mit
einem Esel hat er schon Wange an Wange gestanden. Katzen findet
Anton besonders interessant, bei uns 2 Straßen weiter lebt eine
Katze die ihre Spaziergänge macht und wenn sie Anton sieht, bleibt
sie meist stehen und lässt sich von ihm beschnuppern. Anton ist fast
20 Monate und verträgt sich mit allen Hunden egal welcher Rasse sehr
gut. Er hat einen guten Charakter und möchte gerne Frieden und die
Zeit mit ausgelassenem Spiel nutzen. Wenn er mit sehr alten oder
jungen Hunden spielt, stellt er sich auf ihr Spielverhalten ein. Mit
kleinen Hunde spielt er sehr vorsichtig.
Nur mit Nakira, einer Belgischen
Schäferhündin, der Hündin von unserer Trainerin spielt er sehr
"ausgelassen" und Nakira findet ihn zu wild. Was ich mir so erkläre,
Anton war 9 Monate, als er Nakira kennen lernte und er war damals
viel kleiner und leichter und da machte es Nakira nichts aus, wenn
er sie mal im Spiel umrannte. Anton hat wohl nicht bemerkt, dass er
jetzt gut 25 kg mehr hat und viel größer als Nakira ist. Aber Nakira
weißt ihn in seine Schranken und Anton wundert sich und macht dann
etwas langsamer.
Anton ist wie bestimmt alle Doggen sehr
sensibel. Bei der Ausbildung wird mit Liebe Vertrauen, Verständnis
und Lob gearbeitet, aber er hat auch schon mal einen Kettenwurf mit
lauterem Befehl erlebt, da ist fast eine Welt für ihn zusammen
gebrochen. Was aber zur Folge hat, wenn ich mal ein lautes "aus"
oder "nein" sage, er auch genau weiß, es heißt auf den Punkt
gehorchen. Es ist bisher erst 3 mal vorgekommen, wobei 2 mal der
andere Hund gemeint war und Anton auch das verstand und er freudig
an meine linke Seite kam.
Anton hat zu mir eine sehr starke emotionale
Verbindung, wenn ich nervös bin, ist er mein Spiegelbild, was ich
bei Ausstellungen bemerkte. Denn wenn wir aus dem Ring kommen bin
ich wieder ruhig und Anton auch. Anton hat bisher noch nichts kaputt
gemacht, er hätte jede Möglichkeiten, denn es ist fast alles
erreichbar für ihn. Wenn er mal für 2 bis 3 Stunden alleine ist,
geht er ins Schlafzimmer in sein Bett und schläft dort bis ich
wiederkomme.
Seine Leidenschaft ist Papier oder Pappe in
kleine Stücken zu zerlegen, da bekommt er von uns öfter mal ein
Blatt und das wird mit Stolz und Freude weggetragen und zerrissen.
Es existieren auch noch alle Spielzeuge die Anton bekommen hat,
manche sehen zwar schon sehr "abgeliebt" aus aber so richtig
zerbissen hat er noch keines.
Anton ist sehr verschmust, dann lehnt er sich
an einen und schmiert sich regelrecht in einen hinein. Mit Papa wird
auch doll rumgetobt und auf dem Boden gerollt, aber grob ist er
dabei nie gewesen. Nach dem rumtoben wird Papa mit liebevollem
ablecken der Ohren oder Arme belohnt. Bei mir sind es eher die
zärtlichen Schmuse und Anschmiege Einheiten.
Ob im Garten oder zu Hause spielen wir beide
mal das "Hütchenspiel" wo ist das Leckerli. Oder such den
Charly oder ein anderes Spielzeug... wenn es mal was ganz besonderes
sein soll, hole ich sein Zerrspielzeug aus dem Schrank und wir
"kämpfen" darum wer der stärke ist und wenn ich Anton gewinnen lasse
freut er sich wie ein Schneekönig.
Anton ist kein dominanter Rüde, er ordnet sich
gerne unter ist dabei aber nicht uneigenständig.
Anton darf auch alle Speisen kosten, die ihm
nicht schaden könnten. Da reicht ein winziges Stückchen und die
Neugier ist gestillt, die meisten Dinge mag er eh nicht.
Da kommt
eben der "Mäkelprinz" durch... Anton ist beim Fressen oftmals sehr
wählerisch.... mehr zur
Ernährung.....
Anton freut sich riesig, wenn wir alle 3
gemeinsam etwas unternehmen. Wenn wir aus dem Haus kommen und ich zu ihm sage "schnell puschern" dann stellt er sich an den Baum vor unserer
Tür und pinkelt eine große Menge, für Rüden unüblich die doch gerne
nur kleine Portionen pinkeln. Denn Anton weiß inzwischen, nun wird
erstmal eine ganze Weile mit dem Auto gefahren.
Das war ein kleiner Einblick in Antons Charakter und sein Verhalten,
wie er sich bisher entwickelt hat.
Die Zeit ist vergangen und Anton ist erwachsen
werden. Was bei einem Doggenrüden um das dritte Lebensjahr herum
passiert.
Im Mai 2005 haben wir Anton zum ersten Mal
"böse" erlebt. Wir sind zum Spaziergang nach Birkholz gefahren. Bis
zum Feld geht ein Weg rein, da ist Anton immer an der Leine.
Wie gesagt Anton war an der Leine und uns kam
ein Mann mit einem Retiever Rüden entgegen.
Der Mann sagte was... zu uns. Anton sprang
hoch und bellte den anderen Rüden an.
Was war denn das?! So kannten wir Anton bisher
überhaupt nicht.
Ich fragte Wolfgang, was hat der Mann
gesagt... wir sollen aufpassen, denn er hätte immer ärger mit
Doggen...
Nun, da hat unser Anton ja voll ins Schwarze
getroffen... :o(
Die Zeit verging und Anton fing an auch
plötzlich andere Rüden auf der Straße anzubellen.
Wir haben nicht ergründen können warum er
"nur" manche Rüden anbellt. Na, schön ist das wahrhaftig nicht!
Also da müssen wir wieder Unterricht bei Insa
nehmen. Denn so ein "geprolle" bei anderen Rüden, wenn Anton
an der Leine geht, wollen wir nicht!
Die soziale Reife, kann so etwas mit sich
bringen...
Im Unterricht lernten wir, Anton mit Leckerlis
"abzulenken", wenn wir anderen Rüden begegnen.
Anton war meist total angespannt, wenn wir (so
manch) einen Rüden auf der Straße trafen. Das ablenken klappte
leider nicht immer... :o(
Insa sagte, ihr solltet ein Halti nehmen
und Anton damit führen. Gesagt getan.
Wir bestellten ein Halti über das Internet.
Leider passte es nicht richtig und es scheuerte trotz oder wegen dem
Kunststoffpolster.
Da muss ein Lederhalti her. Herr Schicht, ein
Sattler, hat uns schon das Geschirr für Anton gemacht.
Also fuhren wir zu ihm und er nahm Maß für ein
Halti aus Leder.
Nun führen wir Anton an dem Lederhalti.
Das klappt ganz prima und Anton ist wieder ganz entspannt bei
unseren Straßenrunden, wenn er andere Rüden trifft.
Wir haben das Gefühl am Halti hat Anton viel
mehr Sicherheit und er ist wieder ganz der "alte Anton".
Im Freilauf hat Anton keine Schwierigkeiten
mit anderen Rüden gemacht. Aber er war auch öfter angespannt.
Wir arbeiten seit Oktober 2005 mit der
Schleppleine. Anton wird mit einem Leckerli von mir in die Richtung
des anderen Hundes geführt. Einige Meter vor dem anderen Hund darf
er dann "gucken" gehen.
Auch für das nicht mehr so gute gehorchen ist
die Schleppleine prima...
Wenn ich ihn zu mir rief, drehte er sich erst
um und schaute in alle Richtungen... So nach dem Motto, was ist
der Grund warum ich zu Frauchen kommen soll.
Nach zwei Monaten Übung an der Schleppleine
ist er wieder ein gehorsamer Hund.
Heute am 22.12. 2005 war Insa voll des Lobes über
Anton.
Einen Teil beim Spaziergang im Freilauf,
sollen wir weiter mit der Schleppleine machen. Denn Übung macht den
Meister.
Nicht nur die Erziehung / Ausbildung von Anton
nimmt eine Menge Zeit in Anspruch...
Aber das wussten wir vor unserer Entscheidung,
Anton ein liebevolles zuhause und ein hundegerechtes Leben zu
ermöglichen.
Das sollte jeder Hundefreund vor der Aufnahme
eines vierbeinigen Gesellen einplanen!
Anton ist noch viel schmusiger geworden und
findet es richtig gut, dicht bei uns zu liegen. Das mochte er früher
nicht so gerne.
Anton hat eine neue Kommunikation entdeckt...
er "erzählt" uns oft so einige Dinge... ;o) Dann gibt alle
möglichen Laute in allen Tonlagen von sich.
Er ist ein wunderbarer Hund!
Oktober 2006
Jetzt ist Anton 3 Jahre und 9 Monate, er ist
verspielt und tobt ausgelassen mit allen Hunden, ob groß oder klein,
Junge oder Mädel. Er rennt und springt für sein Leben gerne.
Anton ist ein gelassener und souveräner
Doggenrüde der sich durch nichts aus der Ruhe bringen lässt.
Er ist noch schmusiger geworden, eben eine
richtige "Schmusekatze"...
Es ist ein großes Glück, einen so guten Jungen
zu haben!
Dezember 2006

Unser Anton hat inzwischen eine graue Schnute
bekommen. Und genauso weise ist er geworden. Er weiß, was er
will und versteht es uns um den Finger zu wickeln.
Nein, dominant ist er nicht. Wenn ich ein
Stück Leber in den Mund nehme und es ihm vor seine Schnute halte,
dreht er sich weg. Er würde es mir nie aus dem Mund nehmen. Anton
wartet bis ich es in die Hand nehme und ihm gebe.
Er versteht es seinen unwiderstehlichen Charme
bei Mensch und Tier einzusetzen.
Januar 2008

Nun ist Anton 5 Jahre alt, rennt und tobt so
gerne mit allen anderen Hunden und genießt sein Hundeleben in
unserer Mitte.
Man kann es kaum glauben, aber er versteht
alles, wenn er will... oder wenn wir ihm Gehorsam abverlangen.
Ja, so ist unser Süßer, unser bestes Stück!
August 2008
Seit über 5 Jahren ist Anton ein Teil unseres
Lebens. Er hat sich im Laufe der Jahre zu einem ganz besonderen Hund
entwickelt.
Er denkt sich selber etwas aus...
So zum Beispiel der Trick mit dem zweiten
Schweineohr nach der Mahlzeit.
Anton lies einen Teil seiner Portion übrig,
wir dachten er sei satt, denn er lässt etwas übrig wenn er satt
ist.
So bekam er sein Nachtisch - Schweineohr...
Das Ohr war verputzt und Anton fraß seinen
Rest auf. Dann stellte sich neben mich und gab einen so süßen Fiep -
Ton von sich...
Was sagte Wolfgang: Intelligenz muss belohnt
werden, recht hat er... und seit einigen Monaten bekommt Anton jedes
mal ein zweites Ohr zum Nachtisch... :o)
Er hat es auch schon mit einem Dritten pro
Mahlzeit probiert - nein wir gaben nicht nach... :o)))
Und angst, dass Anton zu dick wird müssen wir
nicht haben, er bewegt sich ausreichend und er hält sein Gewicht im
Sommer mit knapp 69 Kilo.
Er wendet auch den "getreten Hund" an, da
kommt er aber nicht mit durch.
Dazu eine kleine
Geschichte
von unserem Pracht Stück, wir lieben ihn...
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