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16. August 2007

Anton frisst Gras und manchmal erbricht er es wenig später. So auch heute...

Was mir einwenig zudenken gab war; Anton hatte gestern seine Abendmahlzeit nicht gefressen...

Bei einer Magenverstimmung ist gekochtes Hühnchen gut...

Wir fuhren los um das Huhn zukaufen, wie immer nach einem Einkauf machten wir noch eine kleine Runde...

Anton hat noch mal erbrochen und dieses Mal waren bräunliche Fäden im gelben Schleim. Das hat mir gar nicht gefallen, und wir sind zu Dr. Hübner gefahren.

Dr. Hübner hat Blut abgenommen, die Werte waren nicht auffällig hinsichtlich einer Entzündung oder Vergiftung.

Antons Hk (feste Bestandteile im Blut) war viel zu hoch.

Anton bekam die notwendigen Medikamente vom Doc gespritzt und einen Venösenzugang in die rechte Vorderpfote.

Die ersten 1000ml Infusion hat Anton in der Praxis bekommen.

Als wir wieder Zuhause waren, ging Anton auf das Bett und schlief.

Er hatte nach dem Wachwerden nichts gefressen oder getrunken.

17. August 2007

Am Freitag morgen hatten wir wieder einen Termin beim Doc.

Blutentnahme, Werte unverändert - auch der Hk war noch zu hoch.

Anton bekam "seine" Spritzen und alles was wir für die Infusionsgabe Zuhause brauchten.

Anton hatte weiter keinen Appetit, weder Hühnchen noch Wasser nahm er uns ab.

Er bekam die Infusion, er war so brav.

Er hat die Stunden der Infusion gut hinter sich gebracht, wenn er aufstand, sagte ich Anton du darfst jetzt nicht rumlaufen, leg dich wieder hin... Anton schaute zwar traurig, aber legte sich wieder hin.

Als ich die Infusion abstöpselte, war Anton froh und sprang vor Freude umher.

 

18. August 2007

Zur Samstagsprechstunde zum Doc, Anton hat seit Donnerstagnachmittag nicht mehr erbrochen.

Die Blutuntersuchung zeigt, das der Hk wieder ganz normal ist.

Wenn Anton heute trinkt, dann brauch er keine Infusion mehr.

Bis zum frühen Abend hat Anton nichts angerührt, also gab 1000ml G5  und 500ml Ringerlösung.

Damit waren wir zwei um 23:45 Uhr fertig, und siehe da nach dem abstöpseln, ging Anton zu seinem Fressnapf, der noch leer war. Er bekam eine ganz kleine Portion Hühnerleber.

 

Ganz nach alter Manie stand er nun da und wollte seinen "Nachtischohrchen" - was er aber nicht bekommen hat!

Er hat es gut vertragen und fing wieder an Wasser zutrinken. Das wir uns tierisch gefreut haben kann sich jeder denken.

 

19. August 2007

So mussten wir Sonntag nicht zum Doc, erst wieder am Montag.

Anton schläft sehr viel, wir machen nur kleine "Pi-Runden" und auf Antons Wunsch einen kurzen Abstecher in den Garten.

Sonntag hat Anton 2 mal 1 kleine Portionen gekochtes Hühnchen gefressen - die Brühe mochte leider nicht schlabbern, aber Wasser hat er ausreichend getrunken.

20. August 2007

Anton geht es deutlich besser, er hat auch wieder Interesse am anderen Geschlecht, aber wegen der möglichen Ansteckungsgefahr halten wir lieber Abstand.

Der Doc untersucht Anton und dann bekommt er 2 Spritzen und Tabletten für 5 Tage. Unser nächster Vorstellungstermin ist am Mittwoch.

 

Die nächsten Tage vergingen, Anton hat gut gefressen, getrunken und wenn das Wetter schön war hat er im Garten die Sonnenstrahlen genossen.

So gab es am Mittwoch beim Doc nichts auffälliges zu berichten.

Die orale Medikation bekam Anton bis Freitagabend.

 

25. August 2007

Am Samstag hat Anton am Vormittag etwas Wasser getrunken, fressen wollte er nicht.

Er schlief den ganzen Tag, gegen  Abend sind wir zur Runde raus gegangen. Als wir wieder zurück kamen hatte ich Anton frisches Futter hingestellt, aber er kam nicht einmal um zu schauen was es gibt.

Kurz darauf hat er gewürgt und erbrochen, frisch blutige Bröckchen und etwas Schleim.

Wir haben sofort bei Antons Doktor angerufen, und ein Glück seine Mitarbeiterin Frau Dr. Smolarz  war auch gerade in der Praxis, weil sich schon ein anderer Notfall angemeldet hatte.

Frau Dr. Smolarz hat Anton untersucht, der Bauch war weich und nicht gebläht.

Anton bekam ein sehr gutes neues Medikament von Pfitzer gegen die Übelkeit gespritzt.

Anton bekam auch wieder einen Säureblocker gespritzt, die Male davor hatte er es i.v. über den Venenkatheter bekommen...

 Frau Dr. Smolarz sagte "er wird mich dafür nicht mögen", denn das Medikament brennt wenn es s.c. gespritzt wird...

Sie hatte recht, bei den anderen Spritzen "sagte" Anton kein Ton und bleibt tapfer stehen, aber bei der besagten wollte er weg und hat sein Hinterteil weggezogen, aber Frau Dr. Smolarz hat es super gemeistert.  Vielen Dank!

Im Anschluss hat Anton ihr auch wieder ein Leckerchen abgenommen, er ist nicht nachtragend...

Es war alles besprochen, die Medikamente und Diätfutter zum ausprobieren in der Tasche gingen wir Heim.

Wenn Anton nicht trinkt oder es ihm schlecht geht, müssen wir Sonntag in die Praxis kommen - sonst erst am Montag.

Anton war zufrieden wieder Zuhause zu sein und legte sich schlafen.

26. August 2007

Sonntagmorgen, Anton machte keine Anstalten etwas zu trinken oder gar zu fressen.

Es ist 11:45 Uhr wir ziehen uns die Schuhe an, ich sage zu Anton; Anton komm her anziehen... Anton geht an mir vorbei und geht Wasser trinken... :o)

Wir gehen raus und machen eine "Pi-Runde" als wir zurück sind geht Anton tatsächlich an seinen Fressnapf.

Ich habe ihm etwas vom Diätfutter gegeben, was er alles wegnaschte... :o)

Es klingelte und unsere Kundin kam, Anton ging zu ihr und begrüßte sie freudig.

Sie ist wegen Anton extra später gekommen, damit Wolfgang mit zum Tierarzt hätte gehen können.

Eigentlich wollte ich Frau Dr. Smolarz anrufen, aber da klingelt schon das Telefon, und es war Dr. Smolarz die sich nach Anton erkundigte, war ich froh ihr so gute Neuigkeiten mitteilen zu können.

 

Anton hat auch am Abend gefressen und gut getrunken.

 

27. August 2007

Anton frisst und trinkt, am Nachmittag haben wir einen Arzttermin.

Die Pfitzer Tabletten gegen die Übelkeit sind da und der Test auf Giardien ist positiv...

So bekommt Anton weiter Tabletten dagegen für 10 Tage.

Das Material vom Samstag wird zur Histologischen Untersuchung weggeschickt.

 

29. August 2007

Als wir heute im Park spazieren gingen, machte ich 2 Fotos von Anton mit meinem Handy -  gerade hatte ich die Kamerafunktion abgeschaltet als ich sah wo Anton so interessiert hinschaute...

Da stand ein Fuchs ungefähr 8 Meter von uns entfernt, leider hatte ich mich zu laut bewegt und der Fuchs lief weg.

Anton geht es gut er frisst, trinkt und schläft sich gesund.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   

 

Eine Infektion mit Giardien