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Wir brauchen Ausbildung,
nach den Erlebnissen an der Ostsee hatten wir
uns entschlossen nach einer Hundeschule zu suchen. Da war dann
gleich das Internet gefragt. Ich suchte unter Hundeausbildung und
kam auf die Seite vom Berufsverband der Hundetrainer.
Wer soll es werden... ich entschied mich
spontan für www.mensch-hund-schule.de mir gefiel der Name, was ich auf den
Internetseiten lass und nicht zu letzt das es eine Frau ist.
Schon mal vorab, wir hätten es nicht besser
treffen können. Wir haben eine erfahrene, kompetente, geduldige und
verständnisvolle Trainerin gefunden.
So rief ich dort an und hinterließ meine
Telefonnummer für den Rückruf. Der nicht lange auf sich warten ließ.
Beim Telefonat beschrieb ich mein Anliegen und das es
Einzelstunden sein sollen. Wir vereinbarten einen Termin, der
erstmal bei uns zu Hause statt finden wird.
Als Anton zu uns kam, hatte ich auch schon
Erziehungsbücher gelesen. Unter anderen auch eins über
"Problemhunde" wo die Menschen mit ihren Hunden einen
Tiertherapeuten in Anspruch nahmen. Nun kann ich sagen, Anton
ist in keinsterweise ein "Problemhund". Aus diesem Buch war
mir aber ein Satz in sehr guter Erinnerung geblieben... dort wurde
ein Fall beschrieben, wo die Menschen dem Hund beim Besuch des
Therapeuten kein Halsband anlegt hatten und der Zugriff auf den Hund
erschwert war... So dachte ich, vorsichtshalber lege ich Anton ein
Halsband um, na was für ein Blödsinn von mir...
er hat sonst auch nie ein Halsband in der Wohnung um...
irgendwie war ich auch aufgeregt, warum auch immer.
Es klingelte und Insa kam. Anton bellte und
ging erstmal ein Stück zurück. Insa ließ sich davon nicht
beeindrucken und sprach leise mit Anton. Anton ging etwas näher auf
sie zu und beschnupperte sie. Wir setzten uns an den Tisch.
Anton ging immer wieder mal zu Insa, aber mit Abstand.
Insa hatte einen Katalog mit vielen Fragen
dabei. Nacheinander stelle sie mir die Fragen und die Antworten
notierte sie. Zwischendurch hat sie immer Anton beobachtet. Nach
einer Weile war Insa, die ihm auch Leckerlis anbot, äußerst
interessant für Anton. Er wurde lockerer, übrigens ich auch.
Da haben wir es wieder, Anton merkte meine
anfängliche Anspannung und verhielt sich dementsprechend. Was Insa
auch gleich bemerkte und mir erklärte, dass es eine solche
Verbindung zwischen Mensch und Hund gibt.
Anton neigte zur Unsicherheit, was ich aber
nicht so bemerkte. Meine Überlegungen waren in der ersten Zeit
...mach ich auch alles richtig...! Gelesen hatte ich viel, was
richtig und falsch sein kann, nur es kommt auch immer auf das Wesen
des Hundes an, was richtig und falsch ist.
Ich bin froh, das ich den Schritt zur
Ausbildung bei einer Hundeschule gemacht habe.
Zurück zum ersten Treffen...
Insa bad mich, ihr vorzuführen wie ich mit
Anton spiele und die Unterordnungsbefehle die Anton schon kann zu
zeigen.
Insa sagte mir, wie Anton mehr Sicherheit
lernt, ich soll ein Zerrspielzeug kaufen. Das was ganz besonderes
bleiben muss und ich soll Anton im Spiel ruhig mal gewinnen lassen.
Um ihm das Spielzeug wieder abzunehmen, bekommt Anton ein Leckerli
oder was er sonst gerne tat. Und das ich, das Zerrspiel beende und
nicht Anton. Dann wird das Zerrspielzeug wieder in den Schrank
gebracht.
Wie schon gesagt, die Vorgehensweise muss
individuell auf das Wesen des Hundes abgestimmt sein!
Da Anton etwas Scheu bei nahem Körperkontakt
zu ihr zeigte, gab Insa mir den Rat, mit Anton so zu spielen, dass
er dabei sehr nahen Körperkontakt bekommt. So zum Beispiel, ein
Spielzeug durch meine gespreizten Beine werfe und er hindurch läuft
um es sich zu holen.
Insa gab mir gute Tipps, was ich auch zu Hause
mit Anton für Lernspiele machen kann.
Na, für das erste Treffen hatten wir schon
sehr viele und sehr gute Anregungen und Informationen bekommen.
Da freuten wir uns schon auf die nächste
Stunde!
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